Einteilung von Gefahrgut & Freistellungen 

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Klasse 3 – Entzündbare flüssige Stoffe

Güter der Klasse 3 zählen zu den am häufigsten beförderten Stoffen. Sie beinhaltet u.a. Kraftstoffe, Farben und Lacke. Logischerweise stellen Transporte von Kraftstoffen (Mineralöle) in Tanks den grössten Anteil in dieser Klasse dar. Aufgrund der üblichen transportierten Mengen kommen Freistellungen meistens nicht zur Geltung, wodurch sich die Pflicht zur Anwendung der Regelungen des ADR ergibt. 
Laut ADR müssen Tanks regelmässig (mindestens alle 3 Jahre) geprüft werden. Es gelten zudem genaue Kennzeichnungsvorschriften für das Zugfahrzeug sowie Tank. Eine entsprechende Kennzeichnung (Orange Tafeln und Placards) sowie ein für den Stoff geeigneter Tank (passender Tankcodierung + Tankhierarchie) ist gesetzeskonformen Transport notwendig.   
Zu beachten ist ausserdem, dass die Vorschriften des ADR nicht nur den Transport selbst betreffen, sondern auch Handlungen vor nach dem erfolgten Transport. Wichtige Grundsätzte gelten für das Befüllen von Tanks. Die Tanks müssen nach dem Transport auch gereinigt werden, sofern ein anderes Material eingefüllt wird.      
Transporte der Klasse 3 stellen hohe Anforderungen an Personal und Equipment. Für die Mineralöl-Logistik die wie bereits erwähnt den Löwenanteil der Klasse-3-Transporte für sich beansprucht wurde sogar eine eigene Fachmesse etabliert, die „Fuel & Gas Logistics“ (ehem. Expo Petro Trans) findet in der Leipziger Messe statt.

Unser Fazit: 


Um die Herausforderungen der Klasse 3 Güter zu bewältigen vermitteln wir als qualifizierte Schulungspartner praxisorientiertes Wissen zum gesetzeskonformen und sicheren Umgang mit den gefährlichen Stoffen sowie deren Befüllung und Entleerung.

Klasse 4 – Entzündbare feste Stoffe

Die Klasse 4 kann auch als der „Allrounder“ der Gefahrgutklassen bezeichnet werden. Sie umfasst von entzündbaren festen Stoffen, selbstzersetzlichen Stoffen, desensibilisierten, explosiven festen Stoffen sowie polymerisierenden Stoffen der Klasse 4.1 über selbstentzündliche Stoffe der Klasse 4.2 bis hin zu den Stoffen der Klasse 4.3, welche in Berührung mit Wasser entzündbare Gase entwickeln. Ausserdem beinhaltet diese Klasse auch einige Stoffe, die im Alltag häufig anzutreffen sind. 

Aufgrund der Verschiedenheit der Stoffe der Klasse 4 bringt Sie auch Ihre Herausforderungen mit sich. Auf besonderes Equipment, Temperaturkontrollen sowie eine angemessene Verpackung muss geachtet werden. Die Klasse 4 wird in die Unterklassen 4.1, 4.2 und 4.3 unterteilt. Die Vorschriften sowie auch das Verhalten in einem Schadensfall ist innerhalb der Klasse 4 nicht immer gleich wodurch sich die Notwendigkeit ergibt auf die jeweiligen Eigenschaften der Stoffe dieser Klasse einzugehen. 

Unser Fazit:

Da es bei der Klasse 4 zu den umfangreichsten nach ADR handelt ist es für die Lagerung und den Transport unerlässlich, dass auf angemessene Sicherheitsvorkehrungen, Kennzeichnungen und Fachwissen gesetzt wird. Nur auf diesem Weg kann den Gefährlichkeitsmerkmalen optimal entgegengewirkt werden.

Klasse 5 – entzündend/oxidierend wirkende Stoffe

Zu den Gütern der Klasse 5 zählen entzündend oxidierenden Stoffe in fester und flüssiger Form. Sie zählen somit zu den physikalisch-chemischen Gefahren. Die Stoffe der Gefahrgutklasse 5 haben es in sich. Sie selbst brennen nicht, können aber Brände verursachen. 
Die Haupteigenschaften der Klasse 5 könnten unter dem Begriff „Sensibel“ zusammengefasst werden. Sie reagieren besonders heftig, wenn sie mit anderen Stoffen in Berührung kommen. Während des Transports sind Sie unbedingt gegen Hitze und Stösse zu sichern. Sie werden daher, um eine sichere Beförderung zu gewährleisten oft mit Wasser oder anderen Stoffen desensibilisiert. 
Die Klasse 5 wird in die Unterklassen 5.1 (oxidierende Stoffe) und 5.2 (organische Peroxide) unterteilt.  
Im Gegensatz zu den Stoffen der Klasse 5.1 sind organische Peroxide brennbar. Im Umgang mit Feuer ist demnach Vorsicht geboten. Bestimmte organische Peroxide müssen zudem gekühlt befördert werden. 
Arbeitsunfälle in Verbindung mit organischen Peroxiden können böse Folgen nach sich ziehen. Aus diesem Grund müssen Beschäftigte in regelmässigen Abständen über Erste-Hilfe-Massnahmen informiert und geschult werden. Diese erste Hilfe Schulung ist bei unserem ADR Auffrischungskurs natürlich dabei (Auffrischung Schulung G5 Teiln1S) !

Unser Fazit:

Achten Sie bei der Auswahl Ihres Schulungsanbieters auf ein praxisorientiertes Programm mit Erster Hilfe. Wir als professionelle Ausbilder raten auch zum Kauf und Anwendung passender Schutzausrüstung.  

Klasse 6 – Giftige/ansteckende Stoffe

Klasse 6 Güter stellen im Vergleich zu anderen Gefahrgütern ein hohes Mass an Wissen aus dem Gefahrstoffrecht voraus. Der Transport stellt aufgrund des Vergiftungsrisikos für Menschen einen entsprechend Hohen Mehraufwand dar. 
Laut Statistiken werden Unfälle während der Beförderung von gefährlichen Stoffen der Klasse 6 eher selten verzeichnet. Viel häufiger geschehen Unfälle beim Befüllen sowie beim Be- und Entladen.  Somit wird klar wie wichtig praxisorientierte Schulung für Mitarbeiter sowie ordnungsgemässe Schutzausrüstung sind, um das Risiko beim Umgang mit giftigen Stoffen zu reduzieren.  
Schlüsselfaktor beim sicheren und ordnungsgemässen Transport von Klasse 6.1 Gütern ist die ordnungsgemässe Reinigung von Tanks und Behälter. 
Eine noch grössere Herausforderung stellen Klasse 6.2. Transport dar. Zur Klasse 6.2 zählen Ansteckungsgefährliche Stoffe. Wie schon aus der Klassen-Bezeichnung hervorgeht, ist ausreichend geschultes Personal sowie hochwertige und sichere Verpackung unerlässlich.  

Unser Fazit:

Güter der Klasse 6 fordern beim Transport, Be- und Entladen und Befüllen hohe Ansprüche an Personal und Verpackung. Achten Sie daher bereits der Schulung Ihres Personals auf hohe Qualität der Ausbildung, um Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter zu schützen. Gleiches gilt auch für Hochwertige Verpackung, welche für den Transport von Klasse 6 Gütern unerlässlich ist

Freistellungen

Im ADR gibt es sehr viele Freistellungen und Erleichterungen die wir hier aufzählen möchten.

Allgemeine Freistellungen

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Unser Fazit:

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