Gefahrgut-Beauftragten-ausbildung
ADR-Lenker-schulung
IATA-DGs-Kurs
Land ( ADR RID ADN )
Wasser ( IMO IMDG-Code )
Luft ( IATA - DGR / ICAO - TI )
PROFESSIONELLE AUSBILDUNG
SICHER MIT GEFAHRGUT
Einstieg ohne Vorkenntnisse – kein Problem
Fokus auf Sicherheit und Einhaltung der Vorschriften:
- Unsere Schwerpunkte liegen auf deiner Sicherheit und der des Umfelds sowie auf der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften.
Camillo & ARMIN – DeinE erfahrener Partner:
- Unser Fachleute, Camillo Bernardi & Armin Hagmüller, sind selbst Gefahrgutbeauftragte mit langjähriger Erfahrung im Land-, Wasser- & Luftverkehr.
- Seit dem Jahr 210 sind sie mit Gefahrgutfragen vertraut und beraten extern viele Unternehmen. Seit 2022 bilden sie auch selbst aus.
Werde Teil einer starken Gemeinschaft:
- Gefahrgut-Sicherheitsberater sind das Rückgrat der modernen Transportwelt.
- Sie sorgen dafür, dass Gefahrgut Transporte sicher für alle Beteiligten und die Umwelt durchgeführt werden.
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DER GEFAHRGUT-FÜHRERSCHEIN
so läuft's ab
Der Basis-Kurs
Grundvoraussetzung ist zu Beginn einmal der Basiskurs (oder Bais Ausbildung / Basis Schulung). In diesem lernt man die grundsätzlichen Unterscheidungen der Klassen und Eigenschaften der Gefahrgüter. Damit darf man alle Gefahrgüter mit Ausnahme von gefährlichen Gütern in Tanks, Klasse 1 und Klasse 7 transportieren. Diese Gefahrgut Schulung und Ausbildung umfasst lt. Gesetz mindestens 18UE (Unterrichts-einheiten). Es sind keine Vorkenntnisse notwendig, da wir dich langsam mit dem ADR näher bringen. Mit dem Basiskurs öffnen sich Tür und Tor, um weitere Gefahrgüter zu transportieren.
Die drei Tage der Schulung sind im Normalfall ein Freitag bis Sonntag. Dadurch ist der Fahrer am Montag innerhalb von Österreich schon einsatzfähig. Die ADR Karte wird dann von der Staatsdruckerei innerhalb von 2 Wochen zugesendet. Mit dieser ADR Karte kann der Fahrer dann europaweit in den Einsatz geschickt werden.
Direkt am ersten Tag lernst du die Bedeutung der Farben und der Zahlen. Du lernst, wie Dinge verpackt werden müssen und wie sie transportiert werden dürfen. Natürlich auch, welche Gefahrgüter nicht transportiert werden dürfen. Dies sind für dich als ADR-Lenker wichtige Informationen, die du täglich brauchst.
Mit der Basis-Ausbildung darfst du Versandstücke und lose Schüttung transportieren.
Wir nehmen uns für die Basis-Ausbildung ausreichend Zeit, da ohne die entsprechende Grundlage jeder Aufbaukurs sinnlos ist. Unter anderem haben wir in den zwei Praxisteilen, Erste-Hilfe und Brandschutz ausgezeichnete Vortragende, die nicht nur in ein paar Minuten labern, dass man sich verletzen kann und dass es brennen kann, sondern die einem tatsächlich gute Tipps geben nicht nur für den Gefahrguttransport, sondern auch für das tägliche Leben zu Hause.
Rechts oben im Video siehst du einen Fettbrand. Dieser sollte niemals mit Wasser gelöscht werden egal ob im LKW oder zu Hause.
Auch bei der ersten Hilfe reden wir nicht nur um die Gefahren, die dir tatsächlich beim Umschlag von Gefahrgut passieren können, sondern auch um Krankheiten, die man sich als Gefahrgutlenker holen kann und die tödlich sein können.
Aber natürlich ist unser Schwerpunktgefahrgut und Gefahrstoff im Strassentransport. Wie alle unsere Teilnehmer bestätigen können, besprechen wir in der Basis Ausbildung auch die Möglichkeiten Klasse 1 oder Klasse 7 in Freistellungen zu transportieren. Nicht für jeden Transport von Explosivstoffen oder radioaktiven Material muss man die entsprechende Klasse vorweisen können.
AUFBAUSCHULUNGEN
Aufbaukurs Tank (inkl. Silofahrzeuge)
Von eckig auf rund ist gesund
Zusätzlich zur Basisausbildung kann der ADR Tank Kurs besucht werden. Im ADR ist auch ein Silofahrzeug als Tankwagen definiert. Ausserdem werden Batteriefahrzeuge sowie Fahrzeuge die Tankcontainer, ortsbewegliche Tanks oder MEGC transportieren im ADR als Tank Fahrzeuge bezeichnet.
Dieser Aufbaukurs wird benötigt, wenn man Tankfahrzeuge ab 1 m³ Fassungsraum oder Tankcontainer ab 3 m³ Fassungsvermögen befördern möchte. Dieser Aufbaukurs umfasst laut Gesetz mindestens 12UE (Unterrichts-einheiten). In der Schulung lernt man die für Tanktransporte notwendigen Informationen.
Ein wichtiger Teil des Tankkurses sind die Tankcodes und die Tankhierarchie. Diese werden ausführlich besprochen.
Auch dieser Kurs Teil umfasst praktische Übungen. Dazu fahren wir zur Firma BÜRTLMAIR (https://g.co/kgs/v1jBzJy) und schauen uns ein paar Tankwagen an.
Aufbaukurs Klasse 1 – Explosivstoffe und Gegenstände, die Explosivstoffe enthalten
Die Klasse eins hat sechs Unterklassen. Diese sind wie folgt definiert.
1.1 Stoffe und Gegenstände, die massenexplosionsfähig sind
1.2 Stoffe und Gegenstände, die die Gefahr der Bildung von Splittern, Spreng- und Wurfstücken aufweisen, aber nicht massenexplosionsfähig sind
1.3 Stoffe und Gegenstände, die eine Feuergefahr besitzen und die entweder eine geringe Gefahr durch Luftdruck oder eine geringe Gefahr durch Splitter-, Spreng- und Wurfstücke oder durch beides aufweisen.
1.4 Stoffe und Gegenstände, mit geringer Explosionsgefahr – Auswirkungen bleiben auf das Versandstück beschränkt
1.5 Sehr unempfindliche massenexplosionsfähige Stoffe
1.6 Extrem unempfindliche nicht massenexplosionsfähige Stoffe
Aufbaukurs Klasse 7 –
Radioaktive Stoffe
Radioaktivität; wir treten in die Fussstapfen von Marie Curie, Henri Becquerel, Albert Einstein und J. Robert Oppenheimer.
In dieser Schulung erlernen wir, was radioaktive Strahlung ist, worin der unterschied zur Rank Strahlung besteht, und was das Wort ionisierende bedeutet.
Wir besprechen, wie radioaktive Strahlung auf unseren Körper wirkt und welche Gefahren damit einhergehen. Auch wie wir uns schützen und abschirmen können, wird ausführlich besprochen.
Und in Verbindung damit natürlich, wie wir uns während des Transports vor Radioaktivität schützen können. Es klingt am Anfang alles viel komplizierter, wie es tatsächlich ist und spätestens bei der Prüfung weiss man, dass man vor Freude strahlen kann, weil man die Klasse sieben beherrscht.
Was schliesst eine Gefahrgut Lenkerschulung in Österreich alles ein?
Eine Gefahrgutlenkerschulung in Österreich ist eine umfassende und verpflichtende Ausbildung für Fahrer, die gefährliche Güter transportieren. Diese Schulung basiert auf den Vorgaben des ADR, dem Europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse. Das ADR regelt nicht nur den Transport gefährlicher Güter in Österreich, sondern auch in den meisten europäischen Ländern. Die Schulung ist gesetzlich vorgeschrieben und soll sicherstellen, dass Fahrer die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzen, um gefährliche Güter sicher und verantwortungsbewusst zu transportieren.
Die Schulung beginnt mit einem Überblick über die allgemeinen Vorschriften und rechtlichen Grundlagen. Dabei werden die ADR-Vorschriften und deren Anwendung in Österreich detailliert erklärt. Die Teilnehmer lernen die nationalen und internationalen Rechtsvorschriften kennen, die für den Transport gefährlicher Güter gelten. Es wird vermittelt, welche Pflichten und Verantwortlichkeiten der Fahrer, das Unternehmen und andere Beteiligte haben. Diese rechtlichen Grundlagen sind essenziell, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten die gesetzlichen Anforderungen erfüllen und somit die Sicherheit im Gefahrguttransport gewährleisten.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Schulung ist die Klassifizierung gefährlicher Güter. Die Teilnehmer lernen, wie gefährliche Güter in die neun ADR-Klassen eingeteilt werden. Dazu gehören beispielsweise explosive Stoffe, entzündbare Gase, ätzende Stoffe und radioaktive Materialien. Die Bedeutung der Gefahrensymbole und Kennzeichnungen wird ausführlich behandelt, damit die Fahrer in der Lage sind, die verschiedenen Gefahrgutklassen zu erkennen und entsprechend zu handhaben. Die korrekte Verwendung von Gefahrzetteln und Kennzeichnungen auf Fahrzeugen und Verpackungen ist ebenfalls ein zentrales Thema, da dies entscheidend für die Sicherheit während des Transports ist.
Die Verpackungsvorschriften sind ein weiterer Schwerpunkt der Schulung. Die Teilnehmer lernen, welche Anforderungen an die Verpackung gefährlicher Güter gestellt werden. Es wird erklärt, welche Arten von Verpackungen es gibt und wie diese korrekt verwendet werden müssen. Die Prüfung und Kennzeichnung von Verpackungen ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt, da nur geprüfte und zugelassene Verpackungen für den Transport gefährlicher Güter verwendet werden dürfen. Diese Kenntnisse sind entscheidend, um sicherzustellen, dass die Güter während des Transports nicht beschädigt werden und keine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen.
Die Dokumentation und Kennzeichnung spielen eine zentrale Rolle im Gefahrguttransport. Die Teilnehmer lernen, welche Dokumente für den Transport gefährlicher Güter erforderlich sind. Dazu gehören beispielsweise Beförderungspapiere und Gefahrgutbegleitpapiere. Die Anforderungen an die Kennzeichnung von Fahrzeugen und Verpackungen werden ebenfalls detailliert behandelt. Die Fahrer müssen in der Lage sein, UN-Nummern und Gefahrgutbezeichnungen korrekt zu verwenden, um sicherzustellen, dass die Güter eindeutig identifiziert werden können. Diese Kenntnisse sind entscheidend, um die Sicherheit und die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zu gewährleisten.
Das Laden, Entladen und die Handhabung gefährlicher Güter sind weitere wichtige Themen der Schulung. Die Teilnehmer lernen, welche Sicherheitsvorschriften beim Laden und Entladen gefährlicher Güter zu beachten sind. Die korrekte Handhabung der Güter während des Transports wird ebenfalls ausführlich behandelt. Es wird vermittelt, wie man sich bei Störungen oder Unfällen während des Transports verhalten soll. Diese Kenntnisse sind entscheidend, um sicherzustellen, dass die Güter sicher transportiert werden und im Falle eines Unfalls schnell und effektiv gehandelt werden kann.
Die Fahrzeugausrüstung und Sicherheitsvorschriften sind ein weiterer zentraler Bestandteil der Schulung. Die Teilnehmer lernen, welche Ausrüstung für den Transport gefährlicher Güter erforderlich ist. Dazu gehören beispielsweise Feuerlöscher, Warnwesten und Warntafeln. Die Sicherheitsvorschriften für den Fahrzeugbetrieb, wie Geschwindigkeitsbegrenzungen und Parkverbote, werden ebenfalls behandelt. Die korrekte Verwendung von Sicherheitsausrüstung, wie Atemschutzmasken und Schutzanzüge, wird ausführlich erklärt. Diese Kenntnisse sind entscheidend, um sicherzustellen, dass die Fahrer im Falle eines Notfalls schnell und effektiv handeln können.
Das Verhalten bei Unfällen und Notfällen ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Schulung. Die Teilnehmer lernen, welche Erste-Hilfe-Massnahmen bei Unfällen mit gefährlichen Gütern zu ergreifen sind. Es wird vermittelt, wie man sich bei Brand, Austritt von Gefahrstoffen oder anderen Notfällen verhalten soll. Die Kommunikation mit Rettungskräften und Behörden wird ebenfalls ausführlich behandelt. Die Verwendung von Notfallkarten und Sicherheitsdatenblättern ist ein weiterer wichtiger Aspekt, da diese entscheidend für die schnelle und effektive Bewältigung von Notfällen sind.
Der Umweltschutz ist ein weiteres zentrales Thema der Schulung. Die Teilnehmer lernen, welche Massnahmen zum Schutz der Umwelt beim Transport gefährlicher Güter ergriffen werden müssen. Es wird vermittelt, wie man sich bei Umweltverschmutzungen oder Leckagen verhalten soll. Diese Kenntnisse sind entscheidend, um sicherzustellen, dass die Umwelt während des Transports geschützt wird und im Falle einer Verschmutzung schnell und effektiv gehandelt werden kann.
Die Sicherheitsvorschriften für bestimmte Gefahrgutklassen sind ein weiterer wichtiger Bestandteil der Schulung. Die Teilnehmer lernen, welche besonderen Anforderungen für den Transport bestimmter Gefahrgutklassen gelten. Dazu gehören beispielsweise explosive Stoffe, radioaktive Materialien, entzündbare Flüssigkeiten und giftige Gase. Die besonderen Vorsichtsmassnahmen bei der Beförderung dieser Güter werden ausführlich behandelt. Diese Kenntnisse sind entscheidend, um sicherzustellen, dass die Güter sicher transportiert werden und im Falle eines Unfalls schnell und effektiv gehandelt werden kann.
Praktische Übungen und Fallbeispiele sind ein weiterer wichtiger Bestandteil der Schulung. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, das erlernte Wissen in praktischen Übungen anzuwenden. Fallbeispiele aus der Praxis werden behandelt, um die Anwendung des erlernten Wissens in realen Situationen zu üben. Die Simulation von Notfallsituationen und deren Bewältigung ist ein weiterer wichtiger Aspekt, da dies entscheidend für die Vorbereitung der Fahrer auf reale Notfälle ist.
Am Ende der Schulung erfolgt eine Prüfung, die sowohl theoretische als auch praktische Kenntnisse abdeckt. Bei erfolgreichem Abschluss erhält der Fahrer ein ADR-Schulungszertifikat, das in der Regel fünf Jahre gültig ist. Danach ist eine Auffrischungsschulung erforderlich, um die Gültigkeit des Zertifikats zu verlängern. Die Auffrischungsschulung behandelt aktuelle Änderungen der Vorschriften sowie neue Sicherheitsstandards.
Ziel der Gefahrgutlenkerschulung ist es, Fahrer auf die besonderen Anforderungen und Risiken beim Transport gefährlicher Güter vorzubereiten. Sie sollen in der Lage sein, Gefahrgut sicher zu transportieren, Notfälle zu bewältigen und die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten. Die Schulung muss von einer anerkannten Schulungsstelle durchgeführt werden, und die Teilnehmer müssen über einen gültigen Führerschein verfügen. Die Schulung ist sowohl für Neulinge als auch für erfahrene Fahrer, die ihre Kenntnisse auffrischen müssen, verpflichtend. Diese Schulung ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheit im
HOW WE WORK
PROFESSIONELLE SCHULUNG UND AUSBILDUNG
FÜR KÜNFTIGE SICHERHEITSBERATER
Einstieg ohne Vorkenntnisse – können wir schaffen
GGB ADR Ausbildung zum Sicherheitsberater / Gefahrgutbeauftragten
Wir bitten professionelle Schulungen für Sicherheitsberater für Gefahrgut auf der Strasse (ADR) auch Gefahrgutbeauftragter genannt. Wir können das, weil wir selbst seit 2010 Gefahrgut beauftragte für Strasse und Schiene sind. Wir dürfen das, weil wir vom Land Oberösterreich eine anerkannte Ausbildungsstätte für die Schulung von Sicherheitsberater Lern gemäss Gefahrgutbeförderunggesetz (GGBG) iVm. Gefahrgutbeförderungsverordnung (GGBV) sind. Die Aufgaben eines beauftragten für die Sicherheit im Bereich Gefahrgut sind vielfältig. Daher nehmen wir uns mehr Zeit als vorgeschrieben, um unsere Kandidaten bestens für die Prüfung und fürs Leben vorzubereiten.
Gefahrgutschulungen sind ein essenzieller Bestandteil der Sicherheitskultur in der Logistik- und Transportbranche. Sie gewährleisten, dass Personen, die mit gefährlichen Gütern umgehen, über das notwendige Wissen und die Fähigkeiten verfügen, um Unfälle zu vermeiden und im Ernstfall angemessen zu reagieren. Die Schulungen sind für alle Verkehrsträger – Strasse, Schiene, Wasserstrasse, Hochseeschifffahrt und Luftfahrt – unerlässlich, da jeder Bereich spezifische Risiken und Anforderungen mit sich bringt.
1. Strassenverkehr
- Notwendigkeit:
- Der Strassenverkehr ist der am häufigsten genutzte Verkehrsträger für den Transport gefährlicher Güter. Die Nähe zu anderen Verkehrsteilnehmern und die oft komplexen Verkehrssituationen erhöhen das Risiko von Unfällen. Schulungen helfen Fahrern, Gefahren zu erkennen, korrekte Verpackungen zu verwenden und im Notfall angemessen zu handeln.
- Vorteile:
- Reduzierung von Unfällen, Schutz der Umwelt, Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, Minimierung von Haftungsrisiken.
- Spezielle Vorschriften:
- ADR (Accord relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route): Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse.
2. Schienenverkehr
- Notwendigkeit:
- Der Schienenverkehr ist zwar sicherer als der Strassenverkehr, birgt jedoch spezifische Risiken, insbesondere bei der Beförderung grosser Mengen gefährlicher Güter. Schulungen sind notwendig, um die sichere Handhabung von Gütern in Zügen und Bahnhöfen zu gewährleisten.
- Vorteile:
- Sicherheit der Passagiere und des Personals, Vermeidung von Umweltverschmutzung, Einhaltung internationaler Standards.
- Spezielle Vorschriften:
- RID (Règlement concernant le transport international ferroviaire de marchandises Dangereuses): Regelungen für den internationalen Schienentransport gefährlicher Güter.
3. Binnenschifffahrt (Wasserstrasse)
- Notwendigkeit:
- Die Binnenschifffahrt ist ein wichtiger Verkehrsträger für den Transport grosser Mengen gefährlicher Güter. Die Nähe zu Gewässern birgt besondere Risiken für die Umwelt. Schulungen sind notwendig, um die sichere Handhabung von Gütern auf Schiffen und in Häfen zu gewährleisten.
- Vorteile:
- Schutz der Gewässer, Vermeidung von Havarien, Einhaltung internationaler Abkommen.
- Spezielle Vorschriften:
- ADN (Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par voies de Navigation intérieures): Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf Binnenwasserstrassen.
- ADR (Accord relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route): Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse, Teile 2, 4, 5, 6 & 7.
4. Hochseeschifffahrt
- Notwendigkeit:
- Die Hochseeschifffahrt ist ein globaler Verkehrsträger mit besonderen Herausforderungen wie langen Transportwegen und extremen Wetterbedingungen. Schulungen sind notwendig, um die sichere Handhabung von Gütern auf See und in Häfen zu gewährleisten.
- Vorteile:
- Sicherheit der Crew und der Schiffe, Schutz der Meeresumwelt, Einhaltung internationaler Standards.
- Spezielle Vorschriften:
Die International Maritime Organization (IMO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die für die Sicherheit der Schifffahrt und den Schutz der Meeresumwelt zuständig ist. Sie wurde 1948 gegründet und hat ihren Hauptsitz in London, Vereinigtes Königreich. Die IMO ist die wichtigste internationale Institution, die globale Standards für die Schifffahrt setzt und deren Umsetzung überwacht. Sie hat derzeit 175 Mitgliedsstaaten und 3 assoziierte Mitglieder. Die IMO hat mehrere internationale Abkommen entwickelt, die für die Schifffahrt von zentraler Bedeutung sind. Dazu gehören:
IMDG-Code (International Maritime Dangerous Goods Code): Der IMDG-Code ist ein internationaler Standard für die sichere Beförderung gefährlicher Güter auf See. Er wurde von der International Maritime Organization (IMO) entwickelt und ist in Kapitel VII der SOLAS-Konvention verankert. Der Code legt detaillierte Vorschriften für die Verpackung, Kennzeichnung, Dokumentation und Handhabung gefährlicher Güter fest, um Risiken für Schiffe, Besatzung und Umwelt zu minimieren. Er klassifiziert gefährliche Güter in neun Gefahrenklassen, darunter explosive, entzündbare, giftige und radioaktive Stoffe. Der IMDG-Code ist für alle Schiffe, die gefährliche Güter transportieren, verbindlich und wird regelmäßig aktualisiert, um neuen Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden.
SOLAS Internationales Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See: Die SOLAS (International Convention for the Safety of Life at Sea) ist das wichtigste internationale Übereinkommen zur Sicherheit von Handelsschiffen. Sie wurde erstmals 1914 nach dem Untergang der Titanic verabschiedet und seitdem mehrfach überarbeitet.
SOLAS und gefährliche Güter: Kapitel VII regelt die Beförderung gefährlicher Güter. Der IMDG-Code legt fest, wie diese Güter verpackt, gekennzeichnet und dokumentiert werden müssen. Schiffe müssen eine Dangerous Goods Manifest führen und spezielle Sicherheitsmassnahmen ergreifen.
Die SOLAS wird kontinuierlich aktualisiert, um neuen Herausforderungen wie Digitalisierung, Umweltschutz und Terrorismus gerecht zu werden.
MARPOL (International Convention for the Prevention of Pollution from Ships): Das wichtigste Abkommen zur Verhinderung der Meeresverschmutzung durch Schiffe. Es regelt die Reduzierung von Ölverschmutzung, Abfällen, Abgasen und anderen Schadstoffen.
STCW (International Convention on Standards of Training, Certification and Watchkeeping for Seafarers): Legt Standards für die Ausbildung, Zertifizierung und Dienstzeiten von Seeleuten fest.
COLREG (International Regulations for Preventing Collisions at Sea): Enthält Regeln zur Vermeidung von Kollisionen auf See.
BWM (International Convention for the Control and Management of Ships' Ballast Water and Sediments): Ziel ist es, die Verbreitung invasiver Arten durch Ballastwasser zu verhindern.
HNS (International Convention on Liability and Compensation for Damage in Connection with the Carriage of Hazardous and Noxious Substances by Sea): Regelt die Haftung und Entschädigung bei Schäden durch gefährliche und schädliche Stoffe.
5. Luftfahrt
- Notwendigkeit:
- Die Luftfahrt ist der schnellste Verkehrsträger, birgt jedoch besondere Risiken aufgrund der hohen Geschwindigkeiten und der begrenzten Möglichkeiten zur Fehlerkorrektur. Schulungen sind notwendig, um die sichere Handhabung von Gütern in Flugzeugen und auf Flughäfen zu gewährleisten.
- Vorteile:
- Sicherheit der Passagiere und der Crew, Vermeidung von Unfällen, Einhaltung internationaler Standards.
- Spezielle Vorschriften:
- ICAO TI (International Civil Aviation Organization - Technical Instructions): Technische Anweisungen der ICAO für die Beförderung gefährlicher Güter.
Die International Civil Aviation Organization (ICAO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die 1944 durch das Abkommen von Chicago gegründet wurde. Sie hat ihren Hauptsitz in Montreal, Kanada, und ist für die Förderung der Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit des internationalen Luftverkehrs verantwortlich. Die ICAO setzt globale Standards und empfiehlt Praktiken für die zivile Luftfahrt, die von ihren 193 Mitgliedsstaaten umgesetzt werden.
- IATA DGR (International Air Transport Association - Dangerous Goods Regulations): Vorschriften der IATA für die Beförderung gefährlicher Güter in der Luftfahrt.
- Die International Air Transport Association (IATA) ist ein globaler Verband der Luftfahrtindustrie, der 1945 gegründet wurde. Sie vertritt über 290 Fluggesellschaften aus mehr als 120 Ländern und deckt etwa 83 % des globalen Luftverkehrs ab. Die IATA hat ihren Hauptsitz in Montreal, Kanada, und weitere Büros in Genf, Singapur und Miami.
- ICAO TI (International Civil Aviation Organization - Technical Instructions): Technische Anweisungen der ICAO für die Beförderung gefährlicher Güter.
KURS und SCHULUNG für Gefahrgutbeauftragte
AUSBILDUNG inkl. GGB PRÜFUNG
Nach unseren Schulungen sind wir weiterhin für unsere GGB da,
damit du ein Lächeln
auf den Lippen haben kannst.
Gemäss § 11 Gefahrgutbeförderungesetz (GGBG) haben Unternehmen, deren Tätigkeit die Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse, auf der Schiene oder auf Wasserstrassen oder das mit dieser Beförderung zusammenhängende Befüllen oder Verpacken sowie Be- oder Entladen umfassen, einen oder mehrere Sicherheitsberater für die Gefahrgutbeförderung (Gefahrgutbeauftragter) zu benennen. Die Unternehmen haben der Behörde (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie) binnen eines Monats nach Benennung die Namen ihrer Gefahrgutbeauftragten mitzuteilen.
Welche Voraussetzungen muss ein Gefahrgutbeauftragter erfüllen?
Die Funktion des Gefahrgutbeauftragten kann wahrgenommen werden vom Leiter des Unternehmens, von einer Person mit anderen Aufgaben im Unternehmen oder von einer dem Unternehmen nicht angehördenden Person, wenn diese tatsächlich in der Lage ist, die Aufgabe des Gefahrgut-beauftragten zu erfüllen. Der Gefahrgutbeauftragte muss Inhaber eines gültigen Schulungsnachweises von einem mittels Bescheid anerkannten Schulungsveranstalter sein.
Zur Erlangung des Nachweises muss der Bewerber eine Schulung erhalten, die durch das Bestehen einer kommissionellen Prüfung nachgewiesen wird. Dieser Nachweis hat eine Geltungsdauer von 5 Jahren. Seine Geltungsdauer wird automatisch verlängert, wenn der Inhaber des Nachweises im letzten Jahr vor dessen Ablauf an einer Fortbildungsschulung teilgenommen und eine Prüfung bestanden hat.
Die Erstausbildung für GGB Gefahrgutbeauftragter oder Sicherheitsberater
In nur vier Tagen wirst du dieses dicke ADR in und auswendig können. Wir beginnen bei der Geschichte des Gefahrgutrechts, betrachten den Aufbau des ADR und stürzen uns auf das Herzstück, die Tabelle.
Wir erforschen Anlage A des ADR. Diese Anlage ist grösstenteils identisch mit dem RID und dem ADN. Diese Anlage A unterteilt sich in 7 Teile, welche wir genau kennen lernen werden.
Anlage B. Ist nur im ADR vorzufinden und betrifft direkt den Strassentransport. Es handelt sich um die Teile acht und neun welche Anweisungen für Fahrzeuge und deren Lenker enthalten.
Den fünften Tag nutzen wir am Vormittag zur Prüfungs-vorbereitung und am Nachmittag für die Prüfung. Die Prüfungs-fragen werden von der Prüfungskommission mitgebracht und sind auch uns nicht vorab bekannt.
Auffrischungskurs für GGB Gefahrgutbeauftragter oder Sicherheitsberater
Die Auffrischungsschulung ist in Österreich aufgrund der Schwierigkeit der Prüfung nicht sehr populär. Wenn jemand seine Gefahrgutbeauftragten-Lizenz verlängert, bekommt er nur Fallbeispiele, die schwer zu lösen sind.
Die Argumentation des Ministeriums dahinter ist: wenn ein Gefahrgut Beauftragter dies jeden Tag tut, kann er auch die Fallbeispiele lösen. Allerdings übersieht das Ministerium das nicht jedes Fallbeispiel zu jeder Arbeit als Gefahrgutbeauftragter passt. Natürlich sind die Arbeiten eines Gefahrgutbeauftragten sehr unterschiedlich. Ein Sicherheitsberater in einer erzeugenden Chemiefirma hat komplett andere Prioritäten als ein Gefahrgutbeauftragter eines Transportunternehmens.
Wir raten zur ersten Ausbildung und der einfacheren Prüfung.
Warum qualitativ hochwertige Schulungen wichtig sind
Qualitativ hochwertige Schulungen sind entscheidend, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten im Umgang mit gefährlichen Gütern bestmöglich vorbereitet sind. Hier sind einige Gründe, warum die Qualität der Schulungen von zentraler Bedeutung ist:
- Sicherheit: Hochwertige Schulungen reduzieren das Risiko von Unfällen und Zwischenfällen, die zu Verletzungen, Todesfällen oder Umweltschäden führen können.
- Rechtliche Compliance: Die Einhaltung nationaler und internationaler Vorschriften ist nur möglich, wenn die Schulungen den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.
- Effizienz: Gut geschultes Personal kann Gefahren schneller erkennen und effektiver darauf reagieren, was zu einer effizienteren Handhabung von gefährlichen Gütern führt.
- Haftungsminimierung: Unternehmen können ihr Haftungsrisiko minimieren, indem sie sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter qualitativ hochwertige Schulungen erhalten haben.
- Reputation: Unternehmen, die in Sicherheit und Schulung investieren, geniessen in der Regel ein besseres Image bei Kunden, Partnern und der Öffentlichkeit.
- Kontinuität: Hochwertige Schulungen gewährleisten, dass das Wissen und die Fähigkeiten der Mitarbeiter auf dem neuesten Stand sind, was die Kontinuität und Zuverlässigkeit der Betriebsabläufe sichert.
Fazit
Gefahrgutschulungen sind für alle Verkehrsträger unerlässlich, um die Sicherheit von Menschen, Gütern und der Umwelt zu gewährleisten. Jeder Verkehrsträger hat spezifische Vorschriften und Anforderungen, die in den Schulungen behandelt werden müssen. Qualitativ hochwertige Schulungen sind dabei der Schlüssel, um die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten, Unfälle zu vermeiden und die Effizienz im Umgang mit gefährlichen Gütern zu steigern. Investitionen in qualitativ hochwertige Schulungen sind daher nicht nur eine rechtliche Notwendigkeit, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit und Nachhaltigkeit in der Transport- und Logistikbranche.
Auszug AGBs:
- Der Kunde ist zu 100%er Anwesenheit verpflichtet.
- Der Kursteilnehmer weist sich durch einen Ausweis (Führerschein oder Personalausweis/Reisepass) aus.
- Der Kursteilnehmer füllt an jedem Kurstag die vorgesehenen Listen für die Anwesenheit aus.
- Mit der Anmeldung bestätigt der Kunde, dass er die Voraussetzungen für eine Weiterbildung erfüllt. Das bedeutet für ADR: ein gültiger ADR-Lenkerschein zur Verlängerung ist vorhanden oder die gesetzlichen Voraussetzungen zum Ersterwerb des ADR-Lenkerscheins gem. GGBG sind erfüllt.
- Erfüllt der Kunde die gesetzlichen Voraussetzungen für die angemeldete Weiterbildung nicht, ist er verpflichtet, die angemeldeten Kurse gem. Punkt II. A. 5. zu bezahlen.
- Besteht der begründete Verdacht, dass der Kunde unter Einfluss von Alkohol, Suchtmitteln oder diesen in ihrer Wirkung gleichkommenden, die Fahrtüchtigkeit und/oder die Verkehrszuverlässigkeit negativ beeinflussenden Mitteln steht, so wird er von der Ausbildung ausgeschlossen und kann keine Prüfung schreiben. In diesem Fall muss der Kunde die Kosten für diesen Ausbildungstag tragen.